ich und meine Philosophie zur Fotografie

Severin Klisch * 87er Baujahr * Bachelor der Landschaftsplanung- und Architektur * Fotografin & Illustratorin

Hallöchen,

mein Name ist Severin, ein Kind der späten 80er und eine absolute Naturliebhaberin. Vor kurzem habe ich Berlin den Rücken gekehrt, um ein Stückchen weiter im schnuckeligen Bernau zu wohnen. Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, sehe ich den Morgenfrost die Gräser verzaubern und kann sofort aufspringen, um ihn zu fotografieren. Denn so steht es um mich, wenn die Natur ruft, dann bin ich zur Stelle und meine Hündin muss natürlich mit.

Egal wie früh oder spät, ob für einen nebeligen Sonnenaufgang oder düstere Gewitterwolken, ich bin begeistert wie ein Kleinkind, wenn die Welt da draußen ihre bunten Facetten zeigt. Ich darf mich wirklich glücklich schätzen, dass sich meine Euphorie für das was ich da draußen sehe und empfinde, einfach nicht bremsen lässt und ich freue mich, wenn ich sie in Bildern einfangen und umsetzen kann.

Denn darum geht es mir beim Fotografieren.

 

Ich möchte Momente einfangen, mit allem was dazu gehört.

Die Jahreszeit, das Wetter, das Licht, die Stimmung. Ich möchte nicht nur ein süßes Hundegesicht neben einem Blümchen herumschieben, bis das perfekte Bild irgendwann im Kasten ist. Ich möchte deinem Hund die Möglichkeit geben, sich selbst mit einzubringen. Er soll nicht modeln, er soll sich zeigen dürfen. Egal ob Quatschkopf, sturer Mäusebuddler, Ignoriertier oder arbeitseifriger Schatten. Das was ihn ausmacht, euch, dass gehört für mich genauso mit aufs Bild, wie die Schönheit durch ein angeleitetes aber zwangloses Portrait, ganz nebenbei und schnell. Ich fotografiere mit Leichtigkeit, suche etwas echtes, etwas zwischen dem Tier und seiner Umwelt, oder eben zwischen ihm und dir. Ganz nebenbei, während eines gemeinsamen Spazierganges nutze ich viele schöne Rahmen, in denen dein Tier sein Bild mit gestalten kann, während ich ein bisschen souffliere. Ich kann dir versprechen, dass eine Vielzahl unterschiedlichster Bilder, von Aktion bis zu klassischen Portraits, entstehen werden, während wir  gemeinsam eine entspannte Zeit im Grünen verbringen.

  

Gelernt habe ich von der Besten

Meine Lehrmeisterin war und ist ganz klar mein liebstes Pödelchen. Mein nimmersatter Straßenmix und im zweiten Leben Sofatier, mein erster Hund und wahr gewordenes Träumchen. Pina meine Herzdame, ist eine Jägerbraut durch und durch und nur am Mäuseln,  würde für Futter dennoch alles tun. Daher beherrscht sie auch unnötig viele Tricks, wodurch ich als Fotografin viel mit ihr ausprobieren konnte, wenn die Bezahlung stimmte. Leinen und Geschirre weg retuschieren, hat sie mich auch gelehrt ;)

Irgendwann habe ich aufgehört für Fotos ihren Blick auf mich lenken zu wollen und begonnen, mehr anzunehmen, was sie mir von sich aus schon bietet. Und das war ein Blick in alle Richtungen, nur nicht in die Kamera. Aber es war eben auch eine tolle Körperspannung und Interaktion mit für mich unsichtbaren Dingen. So bin ich dazu übergegangen sie nur noch grob dahin zu locken, wo für mich das Licht schön und der Umgebungsrahmen passend war und dann begann für mich die Magie. 

Fortan ging ich einen Schritt zurück, ließ dem Umfeld etwas mehr Platz und oft entstanden so Bilder, die mir mehr erzählten. Fotos, in denen ich sehen konnte was mein Hund sah, roch und hörte und irgendwie schloss sich damit für mich der Kreis, der Natur und Tiere vereint. Es entstanden Bilder, die mein Vorstehtier und im Dauerjagdmodus genau so zeigten, wie sie sich mir zeigte. Mit allen Sinnen in der Welt und der Nase in der Luft. Und so gern ich auch immer noch klassische Portraits fotografiere und sie genau so dazu gehören wie angeleitete Posen, gehört mein Herz den freieren Bildern mit mehr Abstand, mit Umgebung drum herum und möglichen Geschichten im Gepäck. Mein Blick sucht daher auch bei jedem Kundenshooting nach zwischendurch nach diesen größeren Bühnen, auf denen jeder Hund sein eigenes Stück spielen kann. 

Egal ob in den heimatlichen Wäldern, der Stadt oder im kargen Winter vor der Tür. Mit meinem geübten Auge finden wir zahlreiche Rahmen, große und kleine, in denen dein Tier sich präsentieren kann. 

und sonst so?

Ich bin vor kurzem Mutter geworden und bin es richtig gerne, vielleicht weil ich das niedlichste Grinsebackenbaby der Welt habe, natürlich ;) Ich könnte jeden Tag Pizza essen und finde Lakritze in Schokolade voll ok. Ich liebe das Reisen, eigentlich gibt es nichts Schöneres für mich als mit meiner kleinen Familie neue Landschaften zu erleben und ich könnte den ganzen Tag draußen sein, wenn es keine Mücken gäbe. Ich muss zu jedem Tier hin, wenn man mich nicht aufhält und freue mich schon jetzt, bald wieder offiziell auf Bäume klettern zu können, Flöße zu bauen und in jeden Streichelzoo zu gehen, für mein Kind, selbstverständlich. Ich schleiche gern durch den Wald um Wild zu sehen und muss weinen wenn ich Zugvögel höre. 

Eigentlich kann ich mich kaum glücklicher schätzen, Tiere und Natur beruflich so wunderbar zu verbinden, wie als Tierfotografin.  Aber auch in meinem Hauptarbeitsbereich, der Familien- und Hochzeitsfotografie, fotografiere ich die meiste Zeit draußen und fange die Glücksmomente ein, an die sich später gern erinnert werden will. Ich würde mich sehr freuen, auch deine  festzuhalten.

meine natürliche KörperHaltung: